…Huffel die Große. Huffel, die vor keinem Tier Angst hat. Ooooh, eine Spinne? Komm’, ich trag sie dir nach draußen. Bienen, Wespen und Giraffen, alles habe ich fleißig und pflichtbewusst nach draußen geschleppt, ohne ihnen nur ein Haar, einen Flügel oder sonstwas zu krümmen…
Doch dann kamen SIE…
Fröhlich pfeifend verließ ich heute meine hübsche Wohnung, um für meine Monster Nachschub zu organisieren. Ich ging durch die Tür und wollte den schmalen Weg zur Straße gehen, als sich meterdicke Seile um mich legten. In Millisekunden wurde mir klar: AAAAAAAAAAARGH! KREUZSPINNEN!!!!! UND EVENTUELL HÄNGT SO EIN FETTES DING MIT HACKEBEIL UND KATANA JETZT AN MIR!!!!!!
Ich begann den Regentanz mit rhythmischen Geißelschlägen zu tanzen, um mich vor einer nahenden Ohnmacht zu bewahren…es kitzelte am Arm…es kitzelt am Kopf, es kitzelte überall. Hat mich diese Bestie etwa erklommen? Nach gefühlten Stunden kam ich zu der Überzeugung, dass ich in ein leeres Netz gerannt war…
Nun musste ich den Weg zur Straße bezwingen und da sah ich sie: Sie hatte all ihre Verwandten mitgebracht, alles ausgewachsene Ungeheuer mit RIESENNETZEN!!! Buhu…Warum weben die denn auch immer quer über Wege, die ich passieren muss? Und vor allem: Wie schaffen die das? Gehören Kreuzspinnen zu den größenwahnsinnigen Tieren, die jedem zeigen wollen: Ach, guck, ich kann mein tolles Netz über zwei Meter weben, har har har!
Mit dem Arsch an der Hausmauer entlang gelang es mir, den Spinnen auszuweichen und ich werde meine Wohnung nie wieder verlassen, geschweige denn ein Fenster öffnen…








